Hier ein kurzes Video mit diesem selbstgebauten Gerät, um 300 Liter Badewasser in 20 Minuten mit 1,0 ppm anzureichern
Mit einer starken Umwälzpumpe werden 30 l/min Badewasser im Kreislauf gepumpt und dabei mit 600 ml/min Wasserstoffgas "reingemixt" und mit 5 bar Druck durch 3 Wirbelduschen unter Wasser eingesprüht. Das Wasserstoffgas wird dazu mit diesem Inhalator erzeugt:

Zuerst werden die Pumpe und die drei zusammengeschalteten Wirbelduschen im Betrieb ohne Gaszufuhr gezeigt.
Dann der erste experimentelle Betrieb mit H₂‑Gas (mit Bestimmung des H₂‑Gehalts im Wasser alle 5 min mit den "blauen Tropfen").
Bereits nach 3 Minuten ist das Badewasser vollständig mit feinsten Gasbläschen vernebelt.
In dem Video ist noch der unnötige dritte Duschkopf (in schwarz) zu sehen und der zu dünne Druckschlauch mit nur 7 mm ∅.
Hier sind die weiteren Entwicklungen aufgeführt
Um diese Methode weiter optimieren zu können, habe ich auch noch eine Druckregelung, ein Manometer und einen "Zapfhahn" zur Wasserentnahme integriert:

Hier ein Video davon, wie gut die Druckregelung der Umwälzpumpe funktioniert
(Auf der Anzeige der Druck in bar: links der Ist-Wert, rechts der Soll-Wert)
(Die laufenden, weiteren Versuche zur Optimierung beschreibe ich hier)
Erzeugung von H2-Gas mit einer PEM-Zelle aus einer Booster-Flasche
Eine PEM-Zelle, wie hier aus einer defekten H2-Wasser-Booster-Flasche, kann gut zur Erzeugung von H2-Gas verwendet werden. Hier wird die Zelle mit einem üblichen 12‑V-Gleichstrom-Steckernetzteil betrieben, in dem ein kleiner Spannungsregler mit Anzeige dazwischen geschaltet ist. Am Spannungsregler wurde hier eingestellt: Stromstärke fix auf 2 A geregelt und begrenzt und die Spannung wird entsprechend von der Eingangsspannung 12 V heruntergeregelt auf 4,6 V. Daher ist die Gas-Produktion hier sehr hoch. In der Booster-Flasche arbeitet die Zelle mit 3,5 V, was je nach Zelle zu einem Strom von 0,2 – 0,4 A führt.
Die Probe mit dem Gasbrenner zeigt: Das entstehende Gas ist leicht entzündlich, verbrennt aber nicht mit lautem Knall-Geräusch. Das spricht dafür, dass reines Wasserstoffgas in den platzenden Blasen ist und nicht auch noch Sauerstoffgas (was zusammen Knallgas ergibt)
Das Modul zum Ansteuern der PEM-Zelle ist ein HW-140 DC-DC Buck-Boost-Konverter von AZ-Delivery
(sehr empfehlenswert, Spannung und Strom bis 2A lassen sich getrennt auf einen Maximalwert einstellen, Anzeige von V und A)
H2-Wasser in Getränkeflaschen abfüllen
Mit der Autoventil-Methode lässt sich H2-Wasser herstellen, indem man Trinkwasser aus der Wasserleitung durch das Ventil im Deckel in eine drucklos mit H2-Gas gefüllte Getränkeflasche presst. Auf dieselbe Weise fertig angereichertes H₂‑Wasser in Flaschen abfüllen und über Monate oder Jahre ohne Qualitätsverlust lagern.
Mein Hauswasseranschluss hat leider nur einen Wasserdruck von 2 bar. Damit kann ich mit der Autoventil-Methode nur bis auf einen H2-Gas-Gehalt von ca. 4 ppm kommen. Mit einer kleinen 12‑V-Druckpumpe am Wasseranschluss kann ich aber auch Flaschen mit 5–6 bar füllen und noch höher angereichertes H₂‑Wasser herstellen.
Da ich mir aber schon ein kleines Wandgerät gebaut habe, das nach der "Willand-Methode" H₂‑Wasser bei 6 bar herstellt und im Vorrat hält, verwende ich einfach die Wasserquelle zum Abfüllen von Mineralwasserflaschen aus Glas. Das hat zudem den Vorteil, dass hier gleich noch ein Karbonfilter vorgeschaltet ist, um Rost und anderes aus dem Trinkwasser zu filtern. Ohne den Filter setzt sich bei mir im Haus in den dünnen, halbtransparenten Leitungen in den H2-Geräten mit der Zeit ein brauner Belag ab. Daher gehe ich davon aus, dass eine Filterung in meinem Fall sinnvoll ist.
Das zeigen die folgenden Videos in zwei Varianten:
Ventil-Flaschen mit H2-Wasser zur Langzeitlagerung vorsichtig abfüllen
Ventil-Flaschen mit H2-Wasser schnell von unten füllen, übersättigtes H2-Wasser vernebelt dabei vorübergehend!
Von diesem ![]()
YouTube-Video habe ich die Idee, dass mittels Laserstrahl vielleicht erkennbar sein könnte, ob H₂‑Wasser übersättigt ist.
(Die rustikale Badewannen-Installation ist auch sehenswert)
Überprüfung der Behauptung, dass sich mittels Laserlicht erkennen ließe, ob sich H₂‑Gas im Wasser befindet, bzw. ob das H₂‑Wasser übersättigt ist.
Schlussfolgerung:
Feinste Gasbläschen sind deutlicher sichtbar und die Effektivität, mit der das Gas in das Wasser sprudelt, lässt sich gut beurteilen.
Über die Art oder die Konzentration der im Wasser gelösten Gase ist keine Aussage möglich.
